In Südamerika

Unser Reiseblog

Kategorie: Vorbereitung

Unsere Testfahrt

Unser Auto ist gebaut und außer ein paar Kleinigkeiten sind wir startklar. Eine die dieser Kleinigkeiten ist leider noch unser „Padron“, das Dokument, dass uns als Eigentümer des Autos ausweist. Ohne das können wir höchstens nach Argentinien über die Grenze aber dann auch nicht weiter.

Allerdings ist es ja ganz sinnvoll sich nicht einfach so mit einem gebrauchten Auto ins Abenteuer zu stürzen. Wir sind von Donnerstag Mittag bis Samstag 90 Kilometer entfernt von Santiago zu einer heißen Quelle in den Bergen gefahren. Auf 3600m Höhe konnten wir unser Auto auf Herz und Nieren testen. Wir hatten vor alles zwischen Wind so stark, dass anderen die Zelte gebrochen sind und sternenklarer Nacht. Eisig kalt. Außerdem eine Lehmpiste mit mehr Schlaglöchern als Straße und Steigungen um 70%.

Santiago erstreckt sich mehr oder weniger bis in die berge hinein und plötzlich endet dann aber die Zivilisation. Wir sind an einem beeindruckenden Wasserfall vorbei gekommen und sind dann am Ende belohnt worden mit sechs naturbelassenen Becken durch die das Salzige Wasser fließt. Anfangs mit 60 Grad, für uns zu heiß, und im letzten Becken mit 35 Grad, für uns ganz ok. Wirklich raus kommen will man dann aber nicht mehr, denn der Wind ist frostig kalt..

Wir haben unsren Gaskocher und unsere Isolierung getestet und sind gerade zurück gekommen und rüsten den letzten Rest aus. Ein kleiner Kompressor (wir hatten ein problem mit dem Reifen), ein Tisch, etwas mehr kleine Taschen im Innenraum.

Auto-Ausbau in 14 Tagen

Wir haben es geschafft! Nach zwei Wochen harter Arbeit von morgens bis spät abends sind wir am Mittwoch endlich damit fertig geworden, den Van nach unseren Vorstellungen umzubauen.

Es war nicht sehr einfach, in einer fremden Stadt die richtigen Orte für das nötige Material zu finden, aber da war unsere Agentur super hilfreich. Und so waren wir fast täglich Kunde in diversen Baumärkten, in denen wir mit Händen und Füßen versuchten zu erklären, was wir suchten (Dübel z. B. waren durchaus kompliziert…)

Aber am Anfang stand natürlich eine ausführliche Planung, mit genauen Messungen und Skizzen.

Leider ist Theorie nur Theorie, in der Praxis sieht es dann meistens anders aus.  Aufgrund vieler krummer Balken und einer eigenwilligen Stichsäge mussten wir dann einiges improvisieren.

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Wir haben ein Auto!

Eine Woche ist es jetzt schon her, dass wir ziemlich k.o. nach 24 Stunden Reisezeit, aber pünktlich und mit all unseren Koffern, in Santiago de Chile gelandet sind. Seitdem ist natürlich viel passiert und davon erzähle ich nun ein bisschen.

Wir sind im Viertel Italia untergekommen, zuerst in einem kleinen AirBnb-Zimmer bei einem Dokumentarfilmer mit seiner kleinen Tochter, der praktischerweise gut Deutsch konnte. Und seit heute leben wir in einem Hostel gleich in der Nähe. Santiago ist wirklich eine riesige Stadt; wir haben bisher nur einen kleinen Teil gesehen, aber es ist sehr grün und man hat von einigen Park-Hügeln einen super Blick auf die Stadt!

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Wir sind aufgebrochen

Es war dann nochmal einiges stressig, chaotisch, durcheinander. Fast alles hat geklappt, manches nicht. Wir haben den ersten Flug erwischt, sind gut in Madrid gelandet und bald auf dem Weg über den großen Teich.

Es hat sich dann auch nochmal eher kurzfristig ergeben, dass Santiago de Chile ein besserer Ort ist um ein Auto zu bekommen, deshalb fliegen wir jetzt dort hin.

Bei allen, bei den wir uns jetzt nicht mehr persönlich verabschiedet haben, ihr seid nicht weniger wichtig, es war nur einfach ein bisschen viel in den letzten Wochen. Wir freuen uns jetzt schon euch alle in zehn Monaten wieder zu sehen.

 

Bald geht es los…

… aber erst bald.

Deshalb gibt es hier nicht groß was zu sehen. Am 2. Oktober fliegen wir, müssen uns dann ein bisschen an das neue Klima und das Unbekannte gewöhnen und vielleicht kommen wir dann dazu hier auch mal etwas zu schreiben.

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