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Nachtrag: Papageien über Papageien

Von Buenos Aires sind wir in zwei Tagen knapp 1000km bis in den kleinen Küstenort El Condor gefahren. Der Ort selbst war nicht wirklich interessant, dessen Steilküste aber umso mehr. Hunderttausende Papgeien haben sich dort in der löchrigen Felswand niedergelassen und flogen krächzend in kleineren und größeren Gruppen an der windigen Küste auf und ab. Mit dem Sonnenuntergang nahm das Spektakel noch mal zu, aber von anderen Reisenden hatten wir gelesen, dass das kein Vergleich sei zum Sonnenaufgang. Also stellten wir uns wohl oder übel den Wecker auf 5:45 Uhr und übernachteten direkt an der Steilküste. Allerdings wohlweislich oben auf einem Parkplatz anstatt direkt am Strand, denn bei Flut verschwindet dieser vollständig… Noch bevor die ersten Sonnenstrahlen über dem Horizont erschienen, stand Moritz gut eingepackt und mit der Kamera bereit, wohingegen ich es vorgezogen habe, den Papgeien aus dem warmen Bett nur durch die geöffnete Autotür zuzuschauen. Es hat sich wirklich gelohnt und war sehr eindrucksvoll, diese absurd riesige Anzahl an Papageien in Aktion zu sehen. Die komplette Küste entlang sah (und hörte) man nur Papageien fliegen und den neuen Tag begrüßen. Leider wissen wir gar nicht, welche Papageienart das genau war; es waren auf jeden Fall nicht die kleinen grünen, die wir schon oft gesehen haben. Also falls ein Papageienexperte unter euch ist sind wir um Aufklärung dankbar.

 

2 Kommentare

  1. Oh whow Leute, was für Fotos! Traumhaft! Weiss gar nicht, welche mir am besten gefallen. Was lustig ist: Die Flugbilder von zwei oder mehreren Papageien sehen immer aus wie Synchronflug. Womöglich gleichen sie ja tatsächlich ihre Flugbewegungen und die Richtung an, wenn sie gemeinsam unterwegs sind.
    Und es sind übrigens Felsensittiche (Cyanoliseus patagonus). Da gibt die großen, die kleinen, Anden- und chilenische Felsensittiche, welche das in dieser Felswand genau sind, weiss ich auch nicht. Aber bitte mehr Tierfotos mit diesem Vergnügen-Faktor … hab ich schon gesagt, dass mich auch mal diese kleinen Andenbären interessieren würden? 🙂
    Liebe Grüße und frohe Weiterfahrt Sigrid

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